Die Gemeinde Lövenich, im Westen Kölns nördlich der Eisenbahnstrecke Köln-Aachen gelegen, wird am 1. Januar 1975 in die Stadt Köln eingemeindet. Der Ortsname Lövenich wird erstmals in einer Urkunde aus dem Jahre 1028 genannt.

In dieser Urkunde wird auch die Pfarrkirche St. Severin erwähnt: Pfalzgraf Ezzo schenkt seine in Lövenich liegenden Besitzungen der Abtei Brauweiler mit Ausnahme eines Zehnten, den er der Kirche von Lövenich zukommen lässt, damit seine dort wohnenden Eigenleute seelsorgerisch betreut werden können. Erst 1297, 1348 und 1361 wird die Kirche als Besitz der Kölner Johanniterkommende St. Johann und Cordula wieder erwähnt.

Die Arme im Gemeindewappen wurden 1937 bewilligt, und basierten auf Elementen der Siegel der drei Dörfer im Stadtbezirk.
Das alte Siegel von Lövenich stellte daß Kreuz der Ritter von St. Johann dar (maltesische Ritter) weil diese das Dorf im 14. und 15. Jahrhundert besaßen. Es zeigt auch St. Johann und St. Severin.

Das andere kleine Schild zeigt das T-Kreuz der Antoniter, welches vom Siegel von Junkersdorf genommen wurde.
Lövenich war im Besitz der Antoniter, durch den Auftrag von St. Anton in Köln.
Der Pfeil ist das Symbol von St. Sebastianus, welcher vom Siegel von Königsdorf genommen wurde.